Mittwoch, 31. August 2011

Nachbarn

Manchen Menschen kann man doch aber auch gar nichts Recht machen - grrr! Und genau zu dieser Sorte Menschen zählen leider unsere Nachbarn zur Linken. 
Als wir vor knapp drei Jahren hier in das Reihenhäuschen gezogen sind, war zunächst noch alles in Ordnung. Gut, dass die Beiden eher zur, nennen wir es mal "Spießer-Fraktion", gehören war schnell klar. So lagerte neben unserem Müllcontainer im Rahmen des Umzuges ein Toilettendeckel, den die Vormieter zurück gelassen hatten, in der Umzugswoche fiel Schnee, der Deckel war somit unsichtbar und vergessen. Nun - direkt am Tag der Schneeschmelze, als wir den Toilettendeckel gerade erst wieder entdeckt und für den Recyclingcontainer am nächsten Tag vorgemerkt hatte, durfte sich die Zwillingsmäuse-Oma, die uns nur besuchen wollte, anhören, dass es doch so nicht geht! Nun ja - vermutlich hatte es durchaus einen Grund, dass unsere Vermieter uns freie Hand für den Garten gelassen haben, aber uns auch gleichzeitig geraten haben die Hecke besser stehen zu lassen. Trotz allem war das "Zusammenleben" akzeptabel, man grüßte sich, die Hunde wurden betüdelt,...
Leider ist es nun so, dass Madame wohl Angst vor Schlangen und irgendwie über die tratschende Oma-Nachbarin auf der rechten Seite erfahren hat, dass wir eine Schlange halten - brav im verschlossenen, ausbruchsicheren Terrarium! Und seither wird nun alles kommentiert, was in unserem Haus passiert. 
Wir grillen und achten sehr genau darauf, dass der Rauch von den Häusern weg zieht, "der Rauch zieht ins Schlafzimmer" - spricht Frau Nachbar und reißt ihr Fenster extra weit auf.
Die Mäusehebamme parkt vor dem Nachbarhaus, "sie müssen da weg fahren, wir wollen keine fremden Autos vor unserem Fenster" - spricht Herr Nachbar.
Gestern dann unser Versuch einen kleinen Hundezwinger auf der Terrasse zu bauen, um die Hundeoma und das Hundemädchen während meiner Arbeitszeit von den Geschehnissen auf der Strasse abzuschirmen und somit vom Bellen abzuhalten, "das geht so gar nicht und passt nicht in eine Reihenhaussiedlung" - sprachs vom Balkon nebenan, der bei den ersten handwerklichen Tätigkeiten wie immer aufgesucht wurde.

Nun - bleibt nur zu hoffen, dass wir baldmöglichst ein anderes Haus finden! Leider sind wir ja nun durch die Betreuungsnotwendigkeit der Zwillingsmäuse sehr gebunden, aber irgendwann hoffe ich doch es klappt!!!




Donnerstag, 25. August 2011

Ostsee in klein

Nachdem das Plantschen in der Ostsee bei den Zwillingsmäusen so gut angekommen ist wurde gestern die Sandmuschel, die eigentlich mal als Erfrischungsbecken für die Hundedamen angeschafft wurde, für die Zwillingsmäuse gefüllt. Nach dem den ganzen Tag die Sonne darauf gescheint hatte war das Wasser wirklich schon fast Badewannenwarm und die Mäuse waren begeistert! Sogar die große, in der Badewanne eher wasserscheue Maus patschte mit ihren Händchen wie wild auf das Wasser und dabei kreischten die Zwei um die Wette. Richtiges Gezeter gab es dann aber als die Badepartie vorbei war. Aber bei den Temperaturen heute steht einer erneuten Plantschrunde ja nichts im Wege....also wir tauchen dann mal ab!

Mittwoch, 24. August 2011

Urlaub

Och Menno - jetzt ist die Woche Urlaub schon vorbei! Aber schön war es!!!!
Wir waren letzte Woche ja ersteinmal bei den Schwiegertigern und dank frühzeitiger Abfahrt waren wir schon gegen zwölf Uhr da und die Zwillingsmäuse haben den Großteil der Fahrt verschlafen. Am nächsten Tag haben wir dann den Dresdner Zoo besucht und die Zwilingsmäuse waren hin und weg. Vor allem die große Maus wedelte, wenn sie denn ein Tier entdeckt hatte wie wild mit ihrem Fingerchen, kreischte verzückt "da, da, da" und hüpfte im Wagen auf und ab. Die kleine Maus beobachtete das Treiben hinter den Gitterstäben eher mit ehrfürchtigem Staunen und großen Kulleraugen. Herrlich!
Die anschließenden Tage auf Usedom waren dann auch super schön, wir hatten schönes Wetter, die Mäuse staunten ob des großen "Sandkastens" und des Riesen-Plantschbeckens und waren sowieso die Attraktion schlecht hin. Der Sohnemann des Schatzes vergnügte sich den ganzen Tag mit Kleckerburgen bauen, Fußball spielen, "Wellen fangen" und ließ sich gerne vom Schatz einbuddeln. Nach ausgiebigem Duschvergnügen (irgendwie muss der Sand ja aus Windel, Ohren, Bauchnabel,...) und Abendbüffet (Meerluft macht auch bei Zwillingsmäusen einen Bärenhunger) fielen abends immer drei zufriedene Kinder ins Bett. Leider ging es nach drei Tagen schon zurück und nach einem erneuten kurzen zweitägigen Zwischenstopp bei den Schwiegertigern durften wir dann am Sonntag 7 Stunden auf der Autobahn schwitzen.

Naja - leider geht jeder Urlaub immer viieeeel zu schnell vorbei. Jetzt sind die Koffer ausgepackt, es stapeln sich Wäscheberge - gewaschen und ungewaschen und der Alltag kehrt langsam wieder ein. Das heißt ich muss los - Wäsche aufhängen!!!






Freitag, 12. August 2011

Freitags-Füller # 124

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1. Früher oder später schlafen sie doch Alle - auch Zwllingsmäuse.

2. Ich freue mich auf den Urlaub aber SO war das nicht geplant!

3. Kann bitte mal jemand für Sonnenschein in der nächsten Woche sorgen!

4. Im Moment fehlt uns leider das Geld für die eigenen vier Wände, aber träumen ist doch erlaubt.

5. Mein Früchte-Schoo-Dessert ist einfach zum hinein legen.

6. Facebook  ist ganz nett um mit entfernten Freunden in Kontakt zu bleiben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich darauf das restliche Gemüse einzukochen, morgen habe ich mal wieder Gartenarbeit geplant und Sonntag möchte ich den Geburtstag der kleinen Mäusecousine feiern!

Dienstag, 9. August 2011

In Riesenschritten....

...schreitet im Moment die Entwicklung der Zwillingsmäuse voran! Ich habe das Gefühl, dass jeden Tag etwas Neues dazu kommt - Wahnsinn!

So hat die große Zwillingsmaus seit Samstag Zahn Nummer drei - naja noch nicht ganz, aber der linke obere Schneidezahn ist zumindest durchgebrochen. Dieses Mal ohne Fieber, ohne Theater - einfach so! Am Sonntag dann auf dem Geburtstag der Mäuse-Uroma ist die große Maus zweimal gestanden und hat doch tatsächlich vergessen, dass sie sich doch irgendwo festhalten will. Der liebste Schwager unkt nun schon, dass sie eben in knapp 8 Wochen in die Krippe laufen will. Tja und gestern dann - steht die Große doch im Laufstall, der Eimer von den Bauklötzen liegt umgekehrt eben ihr und sie? Stellt erst ganz lässig ein Bein auf den Eimer, um sich etwa eine Minute später mit dem anderen Bein abzudrücken und ein kleinen Kletterversuch zu wagen und ein bisschen über das Gitter zu spitzen. Memo für mich: Keinen Bausteine-Eimer mehr im Laufstall lassen!!!
Die kleine Zwillingsmaus steht ihrer großen Schwester im Moment aber in Nichts nach. Seit Samstag versucht sie eisern in den Stand zu kommen und wird stinksauer, wenn es eben noch nicht klappt. Dafür strahlt sie umso mehr, wenn man ihr einmal hilft und sie dann stolz am Türgitter hängen stehen kann. In den Kniestand kommt sie aber schon problemlos und so kniet sie nun eben immer an den Türgittern der Krabbelecke. Gestern hat es nun auch das erste Mal geklappt und die kleine Zwillingsmaus hat sich alleine hingesetzt. Somit wird nun das Spielen wieder einfacher, denn auch mit der blöden Bauch-Liegerei war sie ja zuletzt nicht mehr wirklich zufrieden. Die ersten zaghaften Krabbelversuche hat sie am Sonntag auch gewagt, im Moment geht aber das Robben einfach noch schneller.
Ach ja - seit Samstag gibt es hier im Hause auch mal wieder gar keinen Brei. Hatten wir uns doch jetzt so schön eingespielt - morgens Milchbrei und Brötchen, mittags Gemüsebrei und Fingerfood, nachmittags Joghurt und abends Fingerfood - so ist im Moment wieder nach zwei bis drei Löffeln Brei Schluss. Dafür gibt es nun das Brot meist nicht mehr als ganzes Stück zum Nagen, sondern in kleine mundgerecht Happen mit Butter, Frischkäse, Marmelade,... und die Beiden essen zumindest zeitweise ganz manierlich. Und eine durchweg positive Veränderung können wir auch noch vermerken - die Zwillingsmäuse haben gestern und heute bis NEUN!!! Uhr geschlafen und die Mama gleich mit. Herrlich!!!

Freitag, 5. August 2011

Heute so...

Also zunächst haben wir, also die Zwillingsmäuse und ich, mal wieder einen Versuch gestartet den Mittagsschlaf alleine im Bettchen zu verbringen. Also die Zwillingsmäuse sollten natürlich alleine zu zweit in ihrem Bettchen schlafen (nicht dass noch jemand denkt ich liege am Mittag auf der faulen Haut). Nun ja - was soll ich sagen - der Versuch ist leider kläglich gescheitert. Das Zimmer war abgedunkelt, die Mäuse frisch gewickelt und auch müde, Schnuller (wobei ich ja eigentlich gar keine Schnullerkinder habe, aber man weiß ja nie), Schnuffeltuch und Teefläschen lagen bereit - nur sobald ich das Zimmer verlassen habe ertönte herzerweichendes Weinen. Am Bett sitzen, Köpfchen streicheln, summen, singen, Händchen halten,... hat alles auch nichts geholfen, so dass wir nach etwa einer halben Stunde aufgegeben haben und den Mittagsschlaf wieder auf altgewohnte Weise vollzogen haben. Hmm - ich weiß, den Schuh habe ich mir selbst anzuziehen, habe ich doch schließlich bisher immer kuschelig in den Schlaf gestillt. Und nun haben wir also den Salat. Aber zu meiner Verteidigung - bei zwei dauerbrüllenden Mäusen während der ersten Monate war es einfach der einfachere Weg sie in den Schlaf zu stillen und irgendwann wesentlich schonender für meine Nerven. Vermutlich werde die Zwillingsmäuse das aber dann spätestens mit der Kindergarteneingewöhnung lernen.

Trotzdem gab es heute auch ein Erfolgserlebnis! Nach dem Nachmittagsjoghurt wurden die Zwillingsmäuse nämlich wie immer in die Krabbelecke verfrachtet, um kurz den Tisch abzuräumen und dann - war Ruhe!!! Unglaubliche 45 Minuten spielte die Beiden so fröhlich miteinander, während ich ganz entspannt die Küche wienern konnte. Heimlich aus den Augenwinkeln beobachtet konnte ich sehen wie die große Maus diverse Bälle vor sich her rollte, die kleine Maus die Bausteine durch die Gegend fegte. Am allerbesten war aber wie die Zwei Fangen spielten - die große Maus krabbelte jauchzend voraus und die kleine robbte kreischend hinterher. Dazwischen dann kurze Ruhe- und Trinkpause auf dem Stillkissen, kurze Blickkontakte und weiter ging die Jagd. Zum Knutschen die Zwei - ich habe da ja ein bisschen Hoffnung dass nun der Knoten geplatzt ist und das ständige Gebrüll, Fläschen auf den Kopf schlagen, übereinander kriechen,...vielleicht ein Ende hat oder zumindest weniger wird.

Freitags-Füller # 123

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1. Ich fühl mich gut wenn die Zwillingsmäuse gut drauf sind.

2. Nicht gerade meie Lieblingsfarbe - grün.

3. Bald gibt es wieder frischen Birnensaft aus dem Obstgarten den der Schatz gerne hätte

4. Pfefferminztee mit Zitrone mein liebster Durstlöscher bei großer Hitze (darf ich nur wegen dem Stillen gerade nicht).

5. Ich kann mich nicht entscheiden,  wage ich den großen Schritt.

6.  Aber manchmal sollte man ein bisschen was wagen oder etwa nicht ?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Toast Hawai, morgen habe ich den Besuch des Betriebsgrillfestes des Schatzes geplant und Sonntag möchte ich zur Geburtstagsfeier der Zwillingsmäuse-Uroma!

Donnerstag, 4. August 2011

Was du heute kannst besorgen, 
das verschiebe nicht auf morgen!

Dieses Monatsmotto habe ich gerade bei ICH-BIN-ICH entdeckt  und es passt zur Zeit auch hervorragend zu uns. In knapp sechs Wochen habe ich wieder meinen ersten Arbeitstag und bis dahin habe ich mir vorgenommen noch einmal durch alle Schränke zu wischeln. Dabei wird großzügig aussortiert und umgeräumt. Ein Teil der ausranchierten Sachen wird entsorgt, ein Teil findet vielleicht noch ein anderes Zuhause und wir haben dann hoffentlich wieder Platz für neue schöne Dinge.
In diesem Sinne - ich muss weiter! Apfelmus kochen, die Küche wischen und das Gefrierfach des Kühlschrankes abtauen - heute, nicht morgen!

Tränen

Letzte Nacht, so gegen halb drei,  als Alle gerade so friedlich geschlafen haben, tönte urplötzlich ganz schreckliches Geheul durch unser Schlafzimmer. Die große Zwillingsmaus weinte gar bitterliche Tränen. Sonst haben wir bei nächtlichem Aufwachen ja immer nur ein kleines bisschen Gewimmer, das dann ganz schnell verstummt, wenn ich mich der jeweiligen Maus zuwende um ein bisschen zu stillen. Dadurch wird in den meisten Fällen auch verhindert, dass die andere Zwillingsmaus auch wach wird.
Ganz anders war es aber heute Nacht. Die große Maus setzte so unvermittelt zu herzerweichendem Geheul an, das sich auch nicht wirklich stoppen ließ, dass die kleine Zwillingsmaus auch wach wurde. Zum Glück ließ sich wenigstens die kleine Zwillingsmaus mit dem Schnuffeltuch beschäftigen. Die große Maus dagegen konnte sich gefühlte Ewigkeiten nicht beruhigen, unsere "Allzweckwaffe" erfüllte ihren Zweck auch nur leidlich und nur mit viel Geschaukel in meinen Armen und leisem Summen fand sie dann irgendwann wieder schluchzend in den Schlaf.
Keine Ahnung was der Maus so zugesetzt hat - aber hoffen wir, dass es eine einmalige Geschichte war!

Montag, 1. August 2011

Milchfläschen ist Bäh!

Vor zwei Wochen, als der Schatz und ich den ersten Abend alleine hier unterwegs waren, war ja der Plan, dass die Zwillingsmäuse statt Muttermilch einfach von der besten Schwester und dem Lieblingsonkel ein Fläschen am Abend bekommen. Also wurde die Packung Babymilch, die seit den ersten Wochen, in denen wir ja noch sporadisch zufüttern mussten im Küchenschrank auf ihren Einsatz wartete geöffnet. Tja - die Zwillingsmäuse befanden schon da das Babymilch nicht schmeckt und sind dann lieber mit knurrendem Magen eingeschlafen.
Nun war die Idee, das Milchpulver einfach im morgendlichen Brei zu verwenden (man kann das doch nicht einfach so weg werfen). Nun ja was soll ich sagen - mein lecker Breichen verschmähen die Beiden dadurch auch. Die große Zwillingsmaus streckt die Zunge raus und die kleine Zwillingsmaus schüttelt sich regelrecht. Haben also doch Geschmack meine beiden Mäuschen. So gab es heute also nur Brot und Obst zum Frühstück und ab morgen wird der Brei wieder mit richtiger Milch gemacht!