Mittwoch, 31. Dezember 2014

Tschüss 2014 - Hallo 2015

Und schon ist es wieder vorbei - das Jahr 2014. Ich finde ja bis etwa September/ Oktober geht es noch, aber ab dann rast die Zeit nur so dahin. Und ehe es wir uns versehen ist Weihnachten und das Jahr praktisch vorbei.
Was war 2014 bei Familie Kunterbunt?
Nun das erste Jahresdrittel war noch von den Sanierungsarbeiten an unserem Bauernhof geprägt - im April durften wir dann endlich nach eineinhalb Jahren Umbauzeit vor allem durch den Herrn Kunterbunt in die eigenen vier Wände ziehen.
Hier haben die Zwillingsmäuse dann ihre Liebe zu den Tieren entdeckt bzw. ausgebaut und waren die meiste Zeit mit Feuereifer dabei, wenn sie gemeinsam mit dem Papa die Hühner, Hasen, Ziegen und Gänse versorgen durften (okay letztere vielleicht eher weniger nachdem der Gänserich seinen Unmut einmal gründlich am Hinterteil der großen Zwillingsmaus kund getan hatte). Sie haben entdeckt, was es heißt auf dem Land zu leben, wann immer man wollte raus auf den Hof zu können, Platz für Laufrad und Co zu haben oder die Milch frisch vom Bauern zu holen und dabei die kleinen Kälbchen zu besuchen.
Dann war da die Selbständigkeit des Herrn Kunterbunt, die uns im Moment noch ein bisschen Kopfzerbrechen beschert - aber es wird schon.
Bei mir hat sich herauskristallisiert dass sich im bisherigen Arbeitsumfeld auf Dauer keine Änderungen ergeben werden und als sich zur Jahresmitte eine neue, völlig unerwartete Chance ergab habe ich zugegriffen - mehr dazu wenn dann eeeeendlich alles in trockenen Tüchern ist und das Ganze startet.
Ebenfalls im Sommer haben wir dann erfahren, dass wir 2015 Familienzuwachs bekommen werden. Die großen Schwestern sind schon sehr gespannt, der Papa immer noch ein bisschen hoffnungsvoll ob des Geschlechts und ich selbst freue mich, bin aber auch gleichzeitig sehr gespannt, wie es mit drei Kindern und einem Teilzeitjob gleich nach dem Mutterschutz so wird - in wenigen Wochen werden wir dann sehen wie es läuft.
Ende Oktober musste ich dann schwangerschaftsbedingt den Kellnerjob an den Nagel hängen - vorübergehend. Zeitgleich gab es ein Beschäftigungsverbot und die Wochen danach haben gezeigt, dass die Zwillingsmäuse, vor allem die große Mama-Zwillingsmaus, sehr davon profitiert, dass ich nun geregelte Arbeitszeiten habe, dass ich in der Regel da bin beim Aufstehen und ins Bett gehen. Da das Einschlafen weiterhin ein Problem ist haben wir nun wieder das Familienbett aufgebaut, so dass nun alle zu einem ruhigeren Schlaf kommen und an 9 von 10 Abenden das Ins-Bett-Gehen nicht im Drama endet.
Im November haben die Zwillingsmäuse dann ihre alte Kita und damit liebgewonnene Freunde verlassen um hier in den Gemeindekindergarten zu gehen. Kürzere Wege, günstigere Gebühren, das Kennenlernen von Kindern, die hier in der Ecke wohnen und später auch mit in dieselbe Grundschule gehen, mein geplanter Arbeitsplatzwechsel,...alles gründe die dafür sprachen und bis heute bereuen wir es nicht. Die Zwillingsmäuse haben sich schnell eingefunden, genießen im Moment aber auch die verkürzten Zeiten, die durch mein Beschäftigungsverbot möglich sind. Sie sind mit Begeisterung in der Musikschule dabei und haben im Weihnachtschorprojekt mitgesungen. In manchen Dingen mussten sie sich zwar um gewöhnen - "Mama wieso können wir hier im Kindergarten nicht alleine raus in den Garten?" - aber durch das viele Programm ist in auch dies nicht schwer gefallen...hoffen wir dass es so bleibt.
Ach ja - wenn wir schon bei der Kita sind - als kleines "Willkommensgeschenk" gab es gleich mal einen Schwung Kopfläuse. Nachdem wir bis dato bei jedem Ausbruch in der Kita bzw. in der Schule der Mäusecousine verschont blieben, hat es uns 2014 nun auch erwischt. Bäh! Mit Läuseshampoo und mehrmaligem geduldig ertragenem Haarekämmen haben wir uns aber auch dieser Haustiere entledigt - und hoffen auf keinen weiteren Besuch!
Zum Jahresende haben wir nun noch erfahren, dass die kleinere Mäusecousine auch zur großen Schwester wird - ein paar Monate später erst und wir sind gespannt ob es ein Maikäfer oder eine kleine Maikäferdame wird. Meine Schwester bleibt da ja rigoros und auch das bitteln der 5-Jährigen "Mama der Arzt könnte mir ja sagen ob es ein Bruder oder eine Schwester wird und ich verrate euch nichts" blieb da ungehört. Also bleibt uns nur abwarten.

2015 wird die erste große Veränderung die Geburt von Fräulein Lulu (die Namensgebung kommt von den großen Schwestern in Anlehnung an "3 Haselnüsse für Aschenbrödel") im Februar sein. 
Dann wird im April/ Mai der Arbeitsalltag wieder beginnen - ganz neu. Die Zwillingsmäuse werden im September schon 5 und damit Vorschulkinder (das können wir im Moment kaum erwarten - also ich schon, ich könnte das auch noch ein, zwei Jährchen verschieben).
Ansonsten werden wir sehen was das neue Jahr so bringt, ein paar kleinere Veränderungen/ Pläne stehen an, von denen ich dann erzähle wenn es soweit ist...


Bis dahin wünschen wir Allen einen guten Rutsch und ein erfreuliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2015!!!!!!!!!!!!!

Samstag, 27. Dezember 2014

Wie in alten Zeiten

In unserer Küche steht ja nun ein alter Herd, der wie in alten Zeiten mit Holz beheizt wird. Der musste bei der Sanierung einfach erhalten bleiben - genauso übrigens wie der alte Kücheneinbauschrank. 
Bisher wurde der Holzherd nun ab und zu angeheizt, um vor allem an den kälteren Herbstabenden, als sich die "richtige" Heizung noch nicht lohnte, ein bisschen warm zu machen. Und um die Kartoffeln für Pikeldi und Frederik, unsere Schweine, darauf zu kochen.

Heute nun Premiere! 
Nachdem der Ofen sowieso schon angeheizt war - für das Abendessen der Schweinchen - habe ich einfach mal auch unser Abendessen wie in alten Zeiten und mir den zusätzlichen Strom vom Elektroherd gespart.
Also heute Abend: 
geröstete Semmelknödel (Reste von gestern) mit Ei vom Holzofen


 Lecker wars!

Jetzt bräuchten wir nur noch ein Backblech, das in den Backofen des guten Stücks passt dann könnten wir mal versuchen ob das Brotbacken auf alte Art und Weise auch gelingt.

Freitag, 26. Dezember 2014

Freunde - der Vergangenheit

Wie oft hören wir von den Zwillingsmäusen "X ist jetzt nicht mehr mein Freund". Warum? Weil `X` das Plüschtier nicht ausgeliehen hat, blöde Dinge gesagt oder sogar mit `Y`, den/ die wir sowieso gar nicht leiden können, gespielt hat - und überhaupt X ist jetzt einfach nicht mehr der Freund. Zumindest bis in einer Stunde...allenfalls bis morgen. Meistens geben sich diese kleinen Unstimmigkeiten im Alter der Zwillingsmäuse recht schnell wieder und manches Mal kommt auch schon die große Erkenntnis, dass Freunde nicht alles teilen/ aufgeben müssen und auch weitere Freunde haben dürfen ohne dass das ein Problem ist (okay - kurzfristig vielleicht doch).

Alternativ lässt sich `X`übrigens auch ersetzen durch "Mami du bist jetzt nicht mehr meine Freundin", vorzugsweise dann eingesetzt, wenn es ans Aufräumen, ins-Bett-Gehen oder nicht erhaltenen Süßigkram geht. Zum Glück halten aber auch diese Phasen nur relativ begrenzte Zeit an. Und aus obiger Aussage wird kurze Zeit später dann doch wieder ein "Mami, du bist die Allerbeste" oder "Mami ich liebe dich" - "schmelz"

Später, als Erwachsener, sieht die Sache dann leider oft anders aus. Vermeintlich gute Freunde entpuppen sich doch manches Mal doch nicht als das was sie scheinten. Wahre Bestrebungen hinter der freundschaftlichen Fassade kommen erst spät - zu spät - ans Licht. Und während man sich noch vertrauensvoll auf ein freundschaftliches Angebot verlässt, verfolgen die "Freunde" wohl doch schon andere Ziele.
Scheinbar sind wir leider in keiner Lebensphase vor solchen "Freunden" sicher und werden wohl immer wieder Menschen begegnen, die uns letztlich enttäuschen. Manchmal gibt es vielleicht die Chance auf ein neue, ehrliche Basis dieser Freundschaft. In diesem aktuellen Fall wird es diese Chance aber nicht geben...es ist Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen...

Wie sangen die Onkelz schon



Donnerstag, 25. Dezember 2014

Weihnachten 2014

2014 - das erste Weihnachtsfest, das wir im eigenen Haus feiern, das wir als Familie feiern - also ja, eine Familie sind wir nun schon seit vier Jahren, aber bisher fand der Heiligabend immer bei den Mäuse-Großeltern statt.
Dieses Jahr dann das erste Weihnachtsfest mit eigenen Ritualen...

Der Weihnachtsbaum wurde vom Kunterbunt-Mann mit den Zwillingsmäusen bereits am abend des 23. aufgestellt und mit der Lichterkette versehen - na klar so ein Weihnachtsbaum ist auch ein bisschen schwer für das Christkind und seine Engelchen. Mehr passierte dann aber auch nicht und als die Zwillingsmäuse an Heiligabend aufstanden sahen sie nur das...


In Ermangelung einer Tür am Wohnzimmer mussten wir kurzerhand einen Vorhang installieren damit das Christkind, wenn es denn kommen sollte, auch ungestört arbeiten konnte.


Nun hieß es die Zeit bis zur Bescherung überbrücken...da wurde zunächst noch Früchtebrot für die Feiertage gebacken, dann mit dem Papa die kleinen Überraschungen für liebe Freunde verteilt und die Weihnachtsgeschichte gelesen.
Am Spätnachmittag ging es dann für Alle zum Krippenspiel in den Weihnachtsgottesdienst, wo wir mit viel Glück in der hintersten Reihe noch ein Plätzchen ergatterten. Voller Inbrust sangen die Zwillingsmäuse das Gloria und konnten doch kaum auf den kleinen Hintern still sitzen.
Eine besondere Herausforderung war noch das Weihnachtslicht, das am Ende des Gottesdienstes an Alle verteilt wurde. Fünf Teelichter - eins für jedes anwesende Familienmitglied, auch für den Bauchzwerg, durften entzündet werden und galten nun unter Kontrolle und vor allem fern von den Mänteln der vor uns Sitzenden, der Kirchenbänke und der Zwillingsmäusehaare zu halten.


Zuhause war dann gerade noch genug Zeit um ein bisschen Abend zu essen - Würstchen mit Kartoffelsalat - und dann gab es kein Halten mehr.




 

Mit vielen Aaaahs und Ohhhhs standen die Zwillingsmäuse erstmal 
ziemlich planlos im Wohnzimmer und bestaunten den Weihnachtsbaum,
 den das Christkind nun mit "soooo schönen Kugeln UND einer Spitze" 
geschmückt hatte.





Highlight in diesem Jahr war mit Abstand der neue Kaufladen, der bereits bei Eröffnung gestern Abend absolut leer gekauft wurde - was die tatsächlich essbaren Dinge in Form von Salzbrezeln, Haselnüssen und Oblaten angeht. Zudem scheinen heute Nacht die Vandalen eingefallen zu sein, zumindest habe ich heute früh 20 Minuten gebraucht, um das Warensortiment wieder in die Regale zu räumen und Obst und Gemüse unter dem Sofa hervor zugraben.



Die Bewohner der Puppenstube sind zwischenzeitlich auch einmal aus- und wieder eingezogen und haben die Einrichtung ein bisschen neu gestaltet. Nun gut - Badewanne, Waschmaschine und vor allem Toilette im Kinderzimmer ist zwar nicht das was die typische Hausfrau so planen würde, aber wir sind da ja flexibel.





Nun wünschen wir noch allen Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!


Ach ja - ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass unser Laden auch heute am ersten Weihnachtsfeiertag bereits seit geraumer Zeit geöffnet hat...

Mittwoch, 19. November 2014

Familienbett

Also die Zwillingsmäuse haben ja von Anfang an bei uns mit im Bett geschlafen bzw. in einem der Kinderbetten, das sozusagen als Beistellbett an meine Seite des Doppelbettes angebracht war. Mit zunehmendem Alter dann lagen sie auch einfach rechts und links von mir. Ganz einfach weil diese Variante für uns am bequemsten und am einfachsten war...Phasenweise zweistündliches Stillen der beiden Fressmäulchen in der Nacht hätte ich ansonsten wohl nicht so lange durchgehalten. 
Mit etwa 16 Monaten sind die Zwillingsmäuse dann aus unserem Bett ausgezogen - zumindest zeitweise. Seither gibt es immer wieder mal Phasen, in denen sie in ihrem eigenen Zwillingsmäuse-Doppelbett schlafen, in denen sie die ein oder andere oder auch jede Nacht, einzeln oder im Doppelpack zu uns umziehen oder gleich am Abend ihren Platz in unserem Bett beanspruchen.

Im Moment - also die letzten vier, sechs, acht Wochen - wird wieder bevorzugt gleich am Abend unser Bett aufgesucht und hier klappt es zumindest nach Geschichte und Kuschelzeit in sagen wir mal 9 von 10 Abenden, dass ohne großes Theater geschlafen wird. 
Leider führt die Tatsache, dass auch ein Doppelbett für vier Personen schon immer sehr, sehr eng war und sich das durch meinen sieben-Monats-Bauch nicht gerade verbessert, dazu, dass der Herr Kunterbunt häufig, überwiegend auf dem Sofa nächtigt.

Aus diesem Grund gab es heute Vormittag eine spontane Umräumaktion - das Bett aus dem Gästezimmer ist ins Elternschlafzimmer umgezogen. 





Somit gibt es jetzt auf rund 2,70 m genug Platz für alle und keiner wird mehr aufs Sofa verbannt.

Samstag, 8. November 2014

Apfelsaft in Eigenproduktion

Die letzten beiden Tage waren wir fleißig...

Aus den schon etwas älteren, braunen Bananen...



















...wurden leckere Bananen-Schoko-Mini-Marmorkuchen

  














Und aus einem Anhänger voll selbst gepflückten und gesammelten Äpfeln aus absolut biologischem Anbau...

  

...wurden rund 180 Liter lecker-schmecker Apfelsaft




Mittwoch, 5. November 2014

Abschiedsfeier mit den Kugelfischen

Kleiner Nachtrag - schon vergangenen Freitag war es soweit...der letzte Kita-Tag der Zwillingsmäuse in der Kugelfischgruppe. Schnief!
Nachdem sich die Zwillingsmäuse in den vergangenen Wochen völlig euphorisch auf den neuen Kindergarten gefreut hatten wurde ihnen dann am kurz vor dem Abschied wohl doch bewusst, dass dies nicht nur ein spannender Neuanfang werden würde, sondern auch ein Abschied von den Freunden und den geliebten Erzieherinnen.

Um den Abschied ein bisschen zu versüßen gab es dann noch ein Abschiedsfrühstück für die Kugelfische...auf Wunsch der Zwillingsmäuse Krümelmonster, Krokodile und gesunde Kraken.




Ach ja - und seit Freitag sind die Kugelfisch-T-Shirts, die es zum Abschied gab im Dauergebrauch

Dienstag, 28. Oktober 2014

Schwestern unter sich

Also im Moment sind die Zwillingsmäuse wirklich zum Haare raufen! Wenn das Gezanke schon am frühen Morgen beginnt sobald beide Damen die Augen halbwegs offen haben und abends erst enden wenn wirklich beide in tiefen Schlaf gefallen sind, dann ist es manchmal einfach zum davon laufen.
Da geht es um die Püppi, die jetzt sofort beide brauchen, die Playmobilfigur, die es nur einmal gibt. Um Mützen, die wechselnd hundertprozentig der einen oder anderen Maus gehören - obwohl das identische Modell griffbereit daneben liegt, die Suppe die jede gerade umrühren will,....
Da ist die Schwester blöd, doof und wird garantiert nicht mehr zum Geburtstag eingeladen - wobei ich vorsichtig zu behaupten wage, dass diese Drohung bis zum nächsten September wieder vergessen ist.

Aber manchmal da geht es auch so:



Und ganz schnell werden aus den Beiden wieder Verbündete - im Zweifelsfall gegen die Mama!

Montag, 29. September 2014

Schnäppchen

Eigentlich waren auf dem Baby- und Kinderbasar am vergangenen Samstag ja gar keine großen Einkäufe geplant...nuuuur nach Ersatzschneeanzügen für die Zwillingsmäuse wollte ich schauen. Und ansonsten eigentlich nur hin um wieder im Kassenteam mitzuarbeiten.
EIGENTLICH...
Aber dann stand da als ich ankam diese Bade-Wickel-Kombination von roba...



Und an diesem Schnäppchen konnte ich UN-MÖG-LICH einfach so vorbei gehen. Das hat sogar der Schatz so gesehen, der natürlich zum Abtransport anrücken musste.
So können die Zwillingsmäuse ihre "Wickelkommode", die inwischen zum Spieleschrank umgebaut ist, behalten und wir können noch in Ruhe überlegen wohin der Wickelplatz letztlich soll.

Samstag, 23. August 2014

Legoland

Nachdem unser diesjähriger Sommerurlaub ja ganz im Zeichen einer großen Hofaufräumaktion stand hatten wir den Zwillingsmäusen als Highlight einen Besuch im Legoland versprochen.
Letzten Mittwoch schon war es dann soweit und schon beim Einfahren in den Parkplatz und beim Anblick der ersten Legobauten im Eingangsbereich wurden Rufe nach der Achterbahn laut - öhm ja also weniger von meiner Seite (ich hasse Achterbahnen). Ferienbedingt wurde dann aber schon an der Kasse die Geduld auf eine harte Probe gestellt aber nach dem Einlass waren die Zwillingsmäuse nicht mehr zu halten.



Aber dann hieß es Flugzeug fliegen, Boot und Eisenbahn fahren und Pferdchen reiten.
Tja und dann war da noch das Berg-und-Tal-Achterbahn-Dingens mit dem die Mäuse aufgrund von Größe und Alter nur in Begleitung fahren durften. Die Zwillingsmäuse-Patentante war gleich raus aus der Nummer also blieben ja nur noch der Herr Schatz und ich selbst.
Die große Zwillingsmaus mit mir im Wagen bekam bei der Rückwärtsrunde (wie kann man da nur im Rückwärtsgang starten) erstmal einen Lachflash) und die kleine Maus hatte nichts besseres zu tun als jauchzend beide Arme in die Luft zu strecken.
Bilder gibts davon keine - muss ja nicht jeder sehen wie ich mich verzweifelt festgeklammert  und auf ein schnelles Ende der Fahrt gehofft habe.

Nach fünf Stunden waren dann alle todmüde - und quengelig weil da noch unzählige nichtgefahrene Attraktionen warteten, aber fürs erste war es aufregend genug.




Dienstag, 19. August 2014

Der Bauchzwerg

Soooo...nachdem es ja nun endgültig und in allen Richtungen hochoffiziell verkündet wurde darf ich endlich auch hier ein Bildchen posten und das kleine Geheimnis öffentlich machen.
Nach den Zwillingsmäusen, die in knapp drei Wochen schon 4 Jahre alt werden erwarten wir im Februar unseren kleinen Bauchzwerg.



Wobei - über den Entbindungstermin müssen wir uns dann in einer ruhigen Minute nochmals unterhalten. Schließlich kann ich selbst ja gar nicht entspannt meinen Geburtstag feiern wenn ich daran denken muss dass am nächsten Tag der kleine Zwerg zur Welt kommen soll. Andererseits haben es kleine Bauchzwerge, Krümel und Co ja häufig etwas eiliger und entscheiden sich dann womöglich genau einen Tag früher zu kommen...ne ne ne! Meinen Geburtstag will ich weiterhin alleine feiern - ich will Kuchen nur für mich und eigene Gäste und eine eigene Party und ein eigenes Geburtstagsständchen und viele Gratulanten - eigene versteht sich....
Tja - da haben wir wohl bei der Planung einen kleinen Fehler gemacht.

Montag, 18. August 2014

Soljanka

Heute ein schnelles Mittagessen aus den Kindertagen des Herrn Kunterbunt - Soljanka


Eigentlich ein Rezept um den Kühlschrank zu "entrümpeln". 
Bei uns heute für 3 Erwachsene (und 2 halbe Kinder):
1 Zwiebel
3 Paprikaschoten
500 g Wurst (wir hatten heute Fleischwurst, es geht aber genausogut Schinken, Salami,...)
8 Essiggurken
1,5 l Brühe
Salz, Pfeffer
Tomatenmark & Ketchup

Zwiebel (darauf hatten wir heute zugunsten der Zwillingsmäuse-Patentante verzichtet), Paprika und Wurst in kleine Stücke schneiden und in etwas Öl anbrutzeln. Mit der Brühe übergießen und köcheln lassen. Mit Tomatenmark und Ketchup andicken, abschmecken und ganz zum Schluss die klein geschnittenen Essiggurken zufügen.

Lecker!

Freitag, 8. August 2014

Pancakes die Erste

Nachdem die liebe Mama Miez vor kurzem in einem Post zu den Frühstücks-/ Essgewohnheiten der Miezkinder unter anderem von feinen Pancakes erzählt hatte und wir ja langsam auf die Urlaubszeit zusteuern, entstand heute morgen kurzfristig die Idee einfach mal ein besonderes Frühstück zu machen.
Schnell war ein Rezept für leckere Pancakes gefunden und gemeinsam mit der großen Zwillingsmaus wurde schnell der Teig gerührt. Anfangs dachte ich noch der Teig ist uns etwas zu dünn geraten, so dass es doch eher kleine Pfannkuchen werden, aber dann zeigte doch das enthaltene Backpulver seine Wirkung und wir bekamen herrlich luftige Pancakes.





Die große Maus verspeiste ihren mit Kirschmarmelade und befand das etwas andere Frühstück für sehr köstlich und auch die kleine Zwillingsmaus bequemte sich mit der Aussicht auf etwas Besonderes aus dem Bett.

Fazit: Leckere Frühstücksalternative, die wir sicher bald mal wiederholen - allerdings brauchen wir dann etwas mehr Vorlauf um noch rechtzeitig in der Kita zu sein.

Sonntag, 3. August 2014

Glück im Unglück

Hatte unser Babykater am vergangenen Mittwoch. Am Morgen noch putzmunter lag der kleine Mikesch bei unserem Nachhausekommen am Nachmittag regungslos neben dem Kratzbaum. Unter schmerzhaftem Miauen lies er sich zwar hochheben und versuchte in der Küche auch einige Versuche auf die Beine zu kommen. Doch mehr als sich ein paar Zentimeter vorwärts zu robben war nicht möglich.
Tja - die Möglichkeit am Mittwochnachmittag einen Tierarzt zu konsultieren geht hier gegen Null. Grundsätzlich keine Sprechzeit am (Mittwoch-) Nachmittag, erst Abendsprechstunde, kein Anrufbeantworter am Notfallhandy bzw. die Ansage dass wohl aktuell eine Behandlung liefe - oder ein Funkloch den Anruf verhindere. Suuuper!
Während der Kleine für mich eindeutige Schockzeichen aufwies blieb mir letztlich nichts anderes übrig als ihn in den Katzenkorb zu packen und im Nachbarort auf die Rückkehr der dortigen Tierärztin zu warten.

Nachdem der Verdacht nahe lag, dass Mikesch wohl beim toben mit seinen beiden Schwesterchen vom Kratzbaum abgestürzt sein könnte gab es zügig ein Röntgenbild - mit erschreckendem Befund. Der zweite Halswirbel war komplett verschoben, eine gestreckte Aufnahme war gar nicht möglich weil der Kleine sofort mit Krampfanfällen reagierte. Ob der Kopf mit verletzt ist konnte nicht ausgeschlossen werden, aber immerhin waren die Pupillen unauffällig und eng (für mich als Intensivgeschädigte ein wichtiges Kriterium).
Trotzdem entschieden wir uns aufgrund seines jungen Alters ihm eine Chance zu geben - also gab es Cortison, Schmerzmittel und Infusionen inklusive einer Übernachtung in der Praxis. Am nächsten Morgen kam Mikesch immerhin schon wieder auf seinen eigenen vier Pfoten, wackelig zwar, mit einer kleinen Schwäche links und gehandikapt durch die Infusion rechts und sehr kuschelbedürftig.
Am Abend durfte er dann endlich nach Hause und inzwischen erinnert nur noch der Infusionszugang über den er noch hin und wieder Schmerzmittel bekommen hat und der heute Abend noch raus kommt (sofern Mikesch da mitspielt) an sein Abenteuer.



Dienstag, 17. Juni 2014

Scherben bringen Glück

Also da hab ich vor einigen Wochen doch im Gestrüpp auf der Ziegenwiese zwei süße kleine Porzellanschälchen entdeckt mit altrosa Blumendekor - Kitsch ja, aber süüüüß.
Wie gesagt das ganze zwischen Gestrüpp so dass es bestimmt zehn Wochen gedauert hat bis die beiden Schälchen aus dem Dickicht zu uns auf den Hof gewandert sind. Nun - was soll ich sagen. Nummer eins ist leider etwa zehn Minuten nach dem Umzug den Zwillingsmäusen zum Opfer gefallen und hat die Bekanntschaft mit dem asphaltierten Hof nicht überstanden.
Und Nummer zwei...



... hab ich eben in das Spülbecken fallen lassen.

Da liegen die Dinger monatelangbei den Ziegen und nichts passiert und keine drei Tage in meiner Obhut...das Wühlen im Gestrüpp hätte ich mir auf jeden Fall sparen können.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Glückliches Ende

Nachdem unsere Ziegenherde in den vergangenen Wochen schon deutlich angewachsen ist muss ich mal vom bisherigen Highlight in Sachen Ziegennachwuchs berichten.
Die Geburt des ersten Einlings, bereits im vergangenen Sommer, sowie die beiden Zwillingsgeburten gingen völlig unspektakulär und ohne unsere Hilfe vonstatten.
Das Drama begann dann vor wenigen Wochen - gerade auf dem Weg zwischen Klinik und Zwillingsmäuse-Kita erreichte mich die Nachricht des Herrn Kunterbunt, dass es los gehe. Etwa eine halbe Stunde später eilte mir dann schon am Hoftor der Herr Kunterbunt mit den Worten entgegen "wir brauchen einen Tierarzt...ist schon unterwegs...das Kitz steckt fest".

Die Zwillingsmäuse mussten mal kurzzeitig vor Lauras Stern geparkt werden - wusste ich doch selbst nicht was mich erwartete. Da das Kitz statt mit den Vorderläufen mit dem Kopf voran auf die Welt wollte, ging es auch nachdem die Tierärztin da war zunächst weder vor noch zurück - Schulterdystokie, wie mir meine Hebammenschülerinnen inzwischen versicherten. Mit vereinten Kräften ging es dann darum die Ziege zu retten, das Kitz schien verloren und wurde zunächst im Stroh abgelegt...

Erst als wir auf heißes Wasser warteten um vor der Naht wenigstens eine stallmäßige Desinfektion durchzuführen - ja wir hatten das All-inklusive-Programm - machte das Kitz in der Ecke auf sich aufmerksam. Erst zaghaft, nach einer Eiswasserdusche dann aber immer deutlicher. Schnell war klar, dass die kommenden Stunden entscheidend sein werden, außer Antibiotika für das Muttertier und Schmerzmittel und Aufbaupräparat für das Jungtier, sowie stündlichem "Anlegen"  konnten wir nur abwarten.

Und was soll ich sagen - am nächsten Morgen stand die Mutterziege wieder auf ihren Beinen, nach etwa eineinhalb Tagen hatte es das Kitz raus in halbkniender Position zu trinken. Nur mit dem Aufstehen dauerte es gut eineinhalb Wochen.

Inzwischen springt das Kitz mit den anderen Jungtieren über die Weide ohne dass noch irgendwas auf den schwierigen Start hinweisen würde. Die Tierärztin, die gestern vorbeischaute war auch sehr begeistert...




Ach ja - was sich ja wohl von selbst erklärt - dieses Kitz bekommt natürlich lebenslanges Bleiberecht und ist vor dem Metzger sicher!

Dienstag, 10. Juni 2014

Ich bin wieder da

Gerade noch rechtzeitig bevor die Jahresfrist seit dem letzten Blogeintrag verstreicht sind wir wieder da. Nachdem nun nach dem Umzug ins Eigenheim wieder "Normalität" eingekehrt ist und auch endlich wieder kontinuierlich die Möglichkeit eines Internetzuganges besteht (wenn wir von mühseligem Getippsel per Handy mal absehen) gehe ich mal davon aus, dass nun wieder häufiger hier zu lesen ist.

Anfang April war es endlich soweit - nach gut eineinhalb Jahren Umbau- und Sanierungszeit (überwiegend durch den Herr Kunterbunt) - konnten wir auf unseren kleinen Bauernhof ziehen. Noch gibt es viele kleine (Fugen, Türen, ein Fenstersims, usw. usw.) und größere (die Zimmer im Stallgebäude, Garten, Hof,....) Baustellen und trotzdem ist es Wahnsinnig, weil es unseres ist. UNSER Haus!

Mit uns eingezogen, bzw. teilweise waren sie ja schon in der Umbauphase, also vor uns hier sind inzwischen 10 Ziegen, 8 Hasen, 18 Hühner und 1 Hahn, zwei Gänse und natürlich das Katertier und das Hundemädchen. 
Im Garten versuchen wir uns an den üblichen Verdächtigen...Salat, Tomaten, Gurken, Karotten und Zucchini. Und wenn man mal von kleineren Verlusten durch den Ausbruch unserer Ziegenschar (den beiden Burrenziegen fiel leider die erste Anpflanzung an Pepperoni des Herr Kunterbunt zum Opfer) oder dem Einbruch der Nachbarsschafe absieht, könnten wir durchaus kleinere Ernteerfolge erzielen.

Warten wir also mal ab, ob trotz größeren und kleineren (Schnecken) Besuchern unser Garten zum gewünschten Erfolg führt.